Nach mittlerweile über 80 Stunden Spielzeit in WARDOGS kann ich ganz klar sagen: Das Game hat mich komplett erwischt. Ich bin über Level 77, Support Level 27, Medic und Assault Level 14, Driver Level 11 und Recon Level 7. Was am Anfang für mich eher wie ein Geheimtipp aussah, ist mittlerweile ein Game, in dem wir fast täglich mit mehreren Mates hängen. Für mich ist WARDOGS ein Mix aus ARMA, Escape from Tarkov und Battlefield – nur mit einem eigenen Konzept aus Hot Zone, Basebau, Logistik und Teamplay.
Kurzantwort: Lohnt sich WARDOGS?
Ja, WARDOGS lohnt sich meiner Erfahrung nach auch solo, wenn ihr einfach kämpfen, snipen, fliegen, heilen, bauen oder Ressourcen fahren wollt. Seine volle Stärke zeigt das Spiel aber mit einem festen Team. Nach über 80 Stunden sind für mich Basebau, Logistik, Hot Zone und das taktische Zusammenspiel die Punkte, die WARDOGS so stark machen.
Was macht WARDOGS so gut?
Bis zu 100 Spieler kämpfen in drei Teams gegeneinander und genau dadurch entstehen teilweise komplett verrückte Runden. Ihr könnt in die Hot Zone gehen, Helikopter fliegen, mit dem LKW Ressourcen fahren, als Medic Leute hochholen, als Recon aufklären oder euch um den kompletten Aufbau einer FOB kümmern. Und das Geile daran: Nicht jeder muss der Typ mit 50 Kills sein. Ein guter Pilot oder Supporter kann für das Team genauso wichtig sein. Genau das fehlt mir bei vielen anderen Shootern.
Lohnt sich WARDOGS auch solo?
Ganz klar: Ja. Wenn ihr einfach zocken wollt, könnt ihr auch alleine richtig Spaß haben. Schnappt euch einen Heli, fahrt Ressourcen, spielt Medic, geht snipen oder ballert einfach ein bisschen in der Hot Zone herum. Es gibt mittlerweile auch genug Community-Server, auf denen man schnell andere Leute findet. Wenn ihr allerdings wirklich taktisch spielen und regelmäßig gewinnen wollt, sieht die Sache anders aus. Mit Randoms kann das funktionieren, aber genauso oft macht jeder irgendwas anderes. Der eine fliegt irgendwo mit dem Heli herum, der nächste baut und drei andere rennen alleine los. Kann lustig sein, ist aber nicht unbedingt die beste Gewinnstrategie.
Wie viele Spieler braucht ein gutes Team?
Nach meinen bisherigen Runden würde ich sagen: Acht bis zehn feste Leute sind schon richtig gut, optimal finde ich ungefähr 12 bis 14. Dann könnt ihr eure Gruppe vernünftig aufteilen. Drei bis fünf Leute gehen direkt in die Hot Zone und holen die ersten Punkte. Eine zweite Gruppe baut die FOB und kümmert sich um Verteidigung und Ressourcen. Wenn genug Leute da sind, baut ein drittes Team eine zweite FOB auf oder übernimmt Logistik und Fahrzeuge. Genau dann fängt WARDOGS für mich an, richtig zu glänzen.
Meine WARDOGS Strategie für den perfekten Start
Wir machen es mittlerweile so: Ein Teil geht direkt in die Hot Zone. Gleichzeitig fliegen ungefähr vier Leute mit einem Helikopter zur geplanten FOB. Der Pilot nimmt Ressourcen mit, drei Leute springen ab. Einer platziert die Bauelemente und die anderen beiden bauen sofort. Der Pilot fliegt währenddessen schon wieder los und holt Nachschub. Optimal kommt zusätzlich ein Spieler mit dem LKW und bringt weitere Ressourcen. Damit bekommt ihr in sehr kurzer Zeit eine funktionierende Base hin. Und ganz wichtig: Baut am Anfang nicht direkt irgendeinen riesigen Palast. Erst klein und sicher zubauen, danach könnt ihr immer noch erweitern.
Anti-Air und Mörser sind für mich Pflicht
Bevor die ersten stärkeren Luftfahrzeuge unterwegs sind, möchte ich mindestens eine Anti-Air stehen haben, besser zwei. Wenn eine zerstört wird oder gerade nicht richtig greift, habt ihr noch eine zweite. Danach kommt für mich relativ schnell der Mörser. Damit könnt ihr gegnerische Stellungen beziehungsweise die gegnerische Base unter Druck setzen und seid gleichzeitig gegen Helikopter besser abgesichert. Es gibt mittlerweile richtig wilde Bauweisen, bei denen Anti-Air, Mörser oder Spawnfahrzeuge mit Bunkern geschützt beziehungsweise versteckt werden. Da entwickelt sich gefühlt jede Woche etwas Neues.
Warum ich mindestens drei Bohrer baue
Danach versuche ich erfahrungsgemäß mindestens drei Bohrer aufzubauen. Richtig stark wird es, wenn eure Gruppe gleichzeitig eine zweite FOB hochzieht. Dann könnt ihr mit zwei Positionen arbeiten und die Hot Zone beziehungsweise den Druck auf der Map immer wieder verlagern. Ich nenne das mittlerweile ein bisschen Pingpong: von A nach B und wieder zurück. Wenn beide Bases funktionieren und eure Teams wissen, was sie machen sollen, könnt ihr ein Match damit meiner Erfahrung nach extrem stark kontrollieren.
Support macht mir aktuell am meisten Spaß
Mein Support steht mittlerweile auf Level 27 und mein Ziel ist Level 30, weil ich den nächsten Granatwerfer freischalten möchte. Den Anti-Air-Raketenwerfer mit einem Schuss habe ich ebenfalls ausprobiert – kann man machen, hat mich aber nicht komplett umgehauen. Genau dieses Freischalten motiviert mich trotzdem extrem: Heute kämpfen, morgen Ressourcen fahren oder bauen – und beides macht Spaß.
Hey teste doch mal was von HOLY 😉
Mein Video und meine WARDOGS Streams
Wenn ihr das Ganze in Aktion sehen wollt, schaut bei mir auf Twitch unter twitch.tv/paddyeve vorbei. Wir sind momentan fast täglich mit sechs bis sieben Mates in WARDOGS unterwegs. Dort seht ihr unsere Strategien, Basebauten und natürlich auch, wie ein perfekter Plan innerhalb von 30 Sekunden komplett auseinanderfliegt.
Mein größter Kritikpunkt: die Wipes
Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, bei dem ich wirklich Bauchschmerzen habe: die Wipes. Grundsätzlich verstehe ich, warum die Entwickler Progression zurücksetzen wollen. Wenn Spieler irgendwann Millionen horten, alles besitzen und neue Spieler kaum hinterherkommen, ist das auch nicht optimal. Die erste Season ist bewusst kurz angesetzt. Für spätere Seasons gibt es aktuell aber keinen fest bestätigten Rhythmus von drei oder sechs Monaten; die Entwickler wollen die Länge unter anderem von neuen Inhalten abhängig machen. Deshalb würde ich aktuell nicht behaupten, dass definitiv alle drei Monate gewiped wird.
Ein Wipe alle drei Monate wäre für mich zu kurz
Sollte es irgendwann wirklich auf ungefähr drei Monate hinauslaufen, wäre das für mich persönlich ein echter Spaßkiller. Wenn ich 80, 100 oder noch mehr Stunden in meine Klassen stecke, möchte ich die freigeschalteten Sachen auch eine vernünftige Zeit nutzen. Fünf bis sechs Monate fände ich persönlich deutlich angenehmer. Das ist allerdings mein Wunsch und keine bestätigte Planung der Entwickler. Ich hoffe einfach, dass man hier eine gute Mitte findet und langfristig mehr Fortschritt dauerhaft am Account hängen bleibt.
Was ist für WARDOGS noch geplant?
WARDOGS bleibt im Early Access und soll weiter ausgebaut werden. Geplant beziehungsweise in Aussicht gestellt sind unter anderem weitere Waffen, Fahrzeuge, Inhalte, Challenges und zusätzliche Progressionssysteme. Für mich ist das wichtig, weil schon das Grundkonzept extrem viel Potenzial hat und neue Inhalte die Meta immer wieder verändern können.
Cheater? Bitte einfach melden
Noch ein Punkt, der mir wichtig ist: Wenn ihr jemanden seht, bei dem ihr wirklich einen begründeten Cheater-Verdacht habt, nutzt die Ingame-Report-Funktion. Die Entwickler haben die Community ausdrücklich dazu aufgefordert, verdächtige Spieler zu melden und gehen gegen Cheating vor. Also nicht zehn Minuten im Chat diskutieren oder direkt jeden guten Spieler als Cheater bezeichnen. Wenn wirklich etwas auffällig ist: melden, prüfen lassen und fertig.
Vorteile und Nachteile nach über 80 Stunden
Vorteile: starkes Teamplay, viele Rollen, Basebuilding, Fahrzeuge, echte Logistik, Community-Server und extrem viele taktische Möglichkeiten. Nachteile: Random-Teams können komplettes Chaos sein, Early Access bringt Baustellen mit und die langfristige Wipe-Regelung bleibt mein größtes Fragezeichen.
Mein Fazit im WARDOGS Test
Nach über 80 Stunden bin ich hin und weg von WARDOGS. Für mich ist das mittlerweile kein Geheimtipp mehr. Das kleine Studio BULKHEAD hat hier ein Konzept gebaut, bei dem es eben nicht nur darum geht, möglichst viele Kills zu machen. Base bauen, Ressourcen fahren, Helikopter fliegen, Leute wiederbeleben, aufklären, Hot Zone spielen, Mörser einsetzen und mit mehreren kleinen Teams eine gemeinsame Strategie fahren – genau diese Mischung macht das Game für mich aus. Solo könnt ihr definitiv Spaß haben. Wollt ihr aber erleben, was WARDOGS wirklich kann, sucht euch ein paar feste Mates. Mein einziges großes Fragezeichen bleiben die Wipes. Wenn dafür langfristig ein vernünftiger Rhythmus gefunden wird und regelmäßig neuer Content kommt, sehe ich hier extrem viel Potenzial. Aktuell ist WARDOGS für mich nach über 80 Stunden einer der stärksten Multiplayer-Shooter, die ich seit Langem gespielt habe.
FAQ zu WARDOGS
Lohnt sich WARDOGS solo?
Ja. Für normales Spielen definitiv. Ihr könnt kämpfen, fliegen, fahren, heilen, bauen oder snipen. Für komplexe Gewinnstrategien ist eine feste Gruppe aber deutlich besser.
Wie viele Spieler können in WARDOGS spielen?
WARDOGS ist auf große Matches mit bis zu 100 Spielern verteilt auf drei Teams ausgelegt.
Wie viele Mates braucht man?
Für entspanntes Spielen reichen natürlich auch zwei oder drei. Für unsere taktische Spielweise finde ich acht bis zehn stark und ungefähr 12 bis 14 optimal.
Gibt es Wipes in WARDOGS?
Ja, Resets gehören zum saisonalen Early-Access-Konzept. Einen dauerhaft festgelegten Drei-Monats-Rhythmus würde ich aktuell aber nicht als bestätigt darstellen.
Hat WARDOGS Basebuilding?
Ja, und genau das ist für mich eine der größten Stärken. FOBs, Verteidigung, Ressourcen, Anti-Air, Mörser und Logistik können über ein Match entscheiden.
Wie melde ich Cheater?
Bei einem begründeten Verdacht die Ingame-Report-Funktion nutzen. Die Entwickler fordern Spieler ausdrücklich dazu auf, verdächtiges Verhalten zu melden.
Stand: September 2026, regelmäßig aktualisiert.

