Vom Hype zum echten Survival-Hit
Mein Palworld Endgame Test nach 100 Stunden: Vor gut zwei Jahren habe ich Palworld bereits im Early Access gespielt. Damals war das Spiel zwar schon spannend, hatte aber noch einige Baustellen. Viele Dungeons sahen nahezu identisch aus, es gab technische Probleme und an einigen Stellen wirkte das Spiel noch unfertig.
Jetzt, rund 100 Stunden nach dem Release der Version 1.0, sieht die Welt komplett anders aus.
Unser Team hat den letzten Boss besiegt, das Endgame erreicht und einen Großteil der Inhalte gespielt. Genau deshalb wollte ich nicht schon nach zehn oder zwanzig Stunden ein Fazit ziehen. Erst jetzt kann ich wirklich beurteilen, wie gut Palworld geworden ist.
Und ich kann direkt sagen: Ich hatte deutlich mehr Spaß, als ich ursprünglich erwartet hätte.
Genau das macht mein Palworld Endgame Erlebnis so besonders
Das Erste, was mir während der Spielzeit immer wieder aufgefallen ist, war der enorme Umfang.
Die Karte ist riesig, überall gibt es neue Biome zu entdecken und ständig stößt man auf neue Pals, Höhlen, Bosse oder wertvolle Ressourcen.
Während viele Survival-Spiele nach einigen Stunden anfangen, sich zu wiederholen, hatte ich bei Palworld fast immer das Gefühl, dass hinter dem nächsten Berg wieder etwas Neues wartet.
Gerade diese Motivation zum Erkunden gehört für mich zu den größten Stärken des Spiels.
Die Entwickler haben unglaublich viel verbessert
Wer Palworld nur aus den ersten Wochen des Early Access kennt, wird überrascht sein.
Viele Kritikpunkte von damals wurden inzwischen deutlich verbessert.
Die Dungeons wirken abwechslungsreicher, das Spiel läuft insgesamt stabiler und überall merkt man, dass die Entwickler sehr viel Arbeit investiert haben.
Natürlich gibt es hier und da noch kleinere Bugs, aber im Vergleich zum damaligen Alpha- beziehungsweise Beta-Stand liegen mittlerweile Welten dazwischen.
Das Endgame macht richtig Spaß
Nach ungefähr 100 Stunden standen wir schließlich vor dem letzten Boss.
Ich bin mit Level 78 in den Kampf gegangen.
Meine Ausrüstung bestand aus:
- der Antiken Rüstung
- dem Terra-Schwert aus dem Terra-Dungeon
- der Drohnenkanone
Letztere hat im Endbosskampf allerdings deutlich weniger gebracht als erwartet.
Den größten Schaden haben letztendlich meine Pals verursacht.
Genau das gefällt mir an Palworld.
Man gewinnt Kämpfe nicht nur über bessere Waffen, sondern vor allem durch ein gutes Team und die richtige Vorbereitung.
Diese Pals haben mich bis zum Endboss begleitet
Während der gesamten Spielzeit haben sich einige Pals als absolute Favoriten herauskristallisiert.
Anubis
Anubis gehört für mich zu den stärksten Allround-Pals im gesamten Spiel.
Egal ob Kämpfe oder Arbeiten in der Basis – Anubis ist nahezu überall nützlich und deshalb bei mir fast dauerhaft im Team gewesen.

Frostallion Noct
Frostallion Noct war einer meiner wichtigsten Pals im Endgame.
Gerade gegen den Drachen-Endboss konnten die starken Eis-Angriffe enormen Schaden verursachen und machten den Kampf deutlich einfacher.

Neptilius
Auch Neptilius durfte in meinem Team nicht fehlen.
Der Pal überzeugt nicht nur optisch, sondern gehört für mich ebenfalls zu den stärkeren Begleitern im späteren Spielverlauf.

Bastigor
Bastigor ist für mich einer der unterschätztesten Endgame-Pals.
Vor allem seine hohe Widerstandsfähigkeit macht ihn in längeren Bosskämpfen extrem wertvoll.

Reptyro Cryst
Reptyro Cryst war ebenfalls eine hervorragende Wahl.
Da der Endboss ein Drachen-Pal ist, profitieren Eis-Pals enorm von ihrem Typenvorteil.
Genau deshalb würde ich jedem empfehlen, sich vor dem letzten Bosskampf ein starkes Eis-Team aufzubauen.

Multiplayer macht Palworld noch einmal deutlich besser
Wir haben Palworld fast ausschließlich gemeinsam gespielt.
Unser Community-Server bestand aus insgesamt 16 Spielern, verteilt auf mehrere Teams.
Genau dadurch entstehen ständig neue Situationen.
Mal hilft man sich gegenseitig bei Bossen.
Mal tauscht man Pals.
Mal baut jeder seine eigene Basis.
Und manchmal verbringt man einfach eine Stunde damit, seltene Pals zu suchen.
Genau dieser Koop-Aspekt macht Palworld für mich so besonders.
Mein größter Kritikpunkt bleibt das Levelsystem
Perfekt ist Palworld für mich trotzdem nicht.
Mein größter Kritikpunkt betrifft weiterhin das Leveln.
Man bekommt meiner Meinung nach viel zu viele Erfahrungspunkte.
Vor allem das Entdecken neuer Gebiete und das Freischalten von Schnellreisepunkten bringt extrem viele EP.
Dadurch levelt man teilweise deutlich schneller, als einem lieb ist.
Ich hätte mir gewünscht, dass die Entwickler hier etwas sparsamer mit den Erfahrungspunkten umgehen.
Ein langsamerer Fortschritt würde das Survival-Gefühl meiner Meinung nach sogar noch verbessern.
Grafik und Atmosphäre
Grafisch gefällt mir Palworld ausgesprochen gut.
Natürlich setzt das Spiel nicht auf realistische Grafik, sondern auf einen bunten Comic-Look.
Genau dieser Stil sorgt aber dafür, dass die verschiedenen Landschaften, Pals und Gebäude hervorragend zusammenpassen.
Besonders im Endgame merkt man außerdem, wie abwechslungsreich die einzelnen Regionen gestaltet wurden.
Performance
Im Vergleich zum Early Access läuft Palworld heute deutlich stabiler.
Während unserer rund 100 Stunden Spielzeit gab es zwar vereinzelt kleinere Bugs, wirklich störend waren diese allerdings nicht.
Auch auf unserem Community-Server lief das Spiel insgesamt sehr flüssig.
Vorteile
- Riesige offene Spielwelt
- Sehr umfangreiches Endgame
- Viele unterschiedliche Pals
- Motivierendes Survival-Gameplay
- Spannende Bosskämpfe
- Koop macht unglaublich viel Spaß
- Deutlich besser als zum Early Access
Nachteile
- Zu viele Erfahrungspunkte beim Erkunden
- Levelaufstieg geht teilweise zu schnell
- Kleinere Bugs sind noch vorhanden
Mein persönliches Fazit
Nach rund 100 Stunden zeigt mein Palworld Endgame Fazit: ich kann mit gutem Gewissen sagen
dass Palworld für mich zu den besten Survival-Spielen der letzten Jahre gehört
Die Entwickler haben unglaublich viel verbessert und aus einem guten Early-Access-Spiel einen richtig starken Full Release gemacht.
Die riesige Welt, die vielen unterschiedlichen Pals, die abwechslungsreichen Bosskämpfe und das motivierende Endgame sorgen dafür, dass ich auch nach 100 Stunden noch Lust habe, weiterzuspielen.
Mein einziger größerer Kritikpunkt bleibt das Levelsystem. Ich finde einfach, dass man etwas zu schnell Erfahrungspunkte sammelt und dadurch früher als nötig überlevelt.
Davon abgesehen hatte ich jede Menge Spaß und kann jedem Survival-Fan nur empfehlen, Palworld selbst auszuprobieren.
Bewertung von Paddyeve
⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐☆
9/10
FAQ
Wie lange dauert Palworld bis zum Endgame?
Je nach Spielstil erreicht ihr das Endgame nach etwa 60 bis 80 Stunden. Wer alle Pals sammeln und sämtliche Bosse besiegen möchte, kann aber problemlos über 100 Stunden investieren.
Welche Pals sind besonders gut gegen den Endboss?
Ich habe den letzten Boss unter anderem mit Frostallion Noct, Reptyro Cryst, Bastigor, Anubis und Neptilius gespielt. Vor allem die Eis-Pals sind gegen den Drachen-Endboss eine sehr gute Wahl.
Lohnt sich Palworld nach Version 1.0?
Aus meiner Sicht ganz klar ja. Im Vergleich zum Early Access hat sich das Spiel in nahezu allen Bereichen verbessert und bietet heute deutlich mehr Inhalte.
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Stand: August 2026, regelmäßig aktualisiert.

